„Fangarme der Liebe“ luden zur Ausstellungseröffnung in den Ratshof ein

 

Was junge Künstlerinnen und Künstler der Carpe Diem Schule Halle (Saale) in einem ganzen Jahr an Selbst-Ausdruck – in Auseinandersetzung mit dem Maler Emil Nolde für sich entdeckt haben, kann man nun bis Ende September an vier Orten in der Stadt Halle sehen.
Selbst an einem späten Nachmittag fanden sich Schülerinnen und Schüler, Eltern, Großeltern und Geschwister zahlreich in der 4.Etage des Ratshofes ein. Es war Ausstellungseröffnung angesagt – 17 Uhr Beginn. Die Schülerband „Ganz Normal Anders“ hat Keyboard, Bass, Gitarre, Cajon und Mikros vorbereitet. Doch es begannen erst einmal vier Mädchen und Jungen aus Klasse 5 nach Musik zu tanzen, mit Farbtüchern zu schwingen und schließlich sich frei im Ausdruck zu bewegen. Sie ernteten großen Applaus. Authentischer Ausdruck – das Seelenpäckchen zeigen – ist auch das, worum es im Jahresprojekt geht. Beim Malen so frei zu sein wie noch nie. Der Maler Emil Nolde bewunderte das Drauflosmalen der Kinder und Jugendlichen zu seiner Zeit und ließ sich gern von ihnen inspirieren. Hier taten es die Schülerinnen und Schüler umgekehrt und haben Themen und Techniken von Nolde übernommen. Dass Emil Nolde an den Nationalsozialismus glaubte, muss man heute genauso tragen wie seine farbenstarke, intensive Kunst.

 

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